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Donnerstag, 18. November 2010, 19.30

Urs Boller

Heinrich Bullinger: Dolmetscher und Brückenbauer

Boller

über den Referenten




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Heinrich Bullinger, der nach Zwinglis Tod die Reformation weiterführte und vertiefte, hat die evangelische Erneuerung massgeblich mitgeprägt und war ein origineller Vordenker. Auf ihn geht das Helvetische Bekenntnis zurück, das für die Reformierten in ganz Europa verbindlich geworden ist. Als Vater der so genannten Bundestheologie ist er zu einem frühen Wegbereiter des modernen Bundestaats geworden.

Bullinger, der von 1523 bis 1529 im Kloster Kappel wirkte, hat es meisterhaft verstanden, die biblischen Schriften allgemein verständlich auszulegen. Und in seiner umgänglichen Art hat er wesentlich beigetragen zur Annäherung unterschiedlicher Standpunkte zwischen den Anhängern Luthers, Calvins und Zwinglis. Der Vortrag befasst sich mit Bullingers Herkunft und Werdegang, seiner eigenständigen und gradlinigen Persönlichkeit, den theologischen Schwerpunkten und seinem gesamten Wirken.


Bullinger